CO-Melder Test

Eine Kohlenstoffmonoxidvergiftung kann sich jeder Mensch schleichend einfangen. Rund 500 Todesfälle gibt es jährlich. Das giftige Gas Kohlenmonoxid ist weder zu riechen, noch zu sehen oder zu schmecken. Es reduziert jedoch den Sauerstoffgehalt im Körper und führt daher unweigerlich zum Tod. Als Schutz gegen eine solche Vergiftung gibt es CO-Melder, die einen zu hohen Kohlenmonoxid-Gehalt in der Luft aufzeichnen. Im CO-Melder Test geben wir Ihnen alle wichtigen Hinweise zu diesen Frühwarnsystemen.

CO-Melder

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Kohlenmonoxid, wie entsteht dieser Stoff und was löst er aus?

Kohlenstoffhaltige Brennstoffe werden normalerweise zu ungefährlichem Kohlenstoffdioxid verbrannt. Beispielsweise in Haushaltsgeräten, die kohlenstoffartige Substanzen wie Erdgas, Flaschengas, Holz, Öl oder Holzkohle verbrennen. Geschieht dies unter unzureichender Sauerstoffzufuhr, entsteht CO-Gas.

Durch defekte Heizungsanlagen, Gasthermen oder Abluftanlagen kann das gefährliche Kohlenmonoxid in die Wohnung strömen. Das gefährliche – es ist weder zu riechen, noch zu schmecken, geschweige denn zu sehen. Allerdings geht von diesem Gas eine tödliche Gefahr aus: Durch das Einatmen wird der CO-Gehalt im Blut erhöht, der Sauerstoff-Wert dadurch verringert. Durch eine zu hohe CO-Konzentration im Körper wird der Mensch also vergiftet. Zu gut isolierte Wohnungen können ebenfalls ein Grund für einen zu hohen CO-Gehalt sein. Wenn durch gute Abdichtungen in den Wintermonaten Heizungen, die durch Verbrennen von Holz oder Gas funktionieren, nicht genug Sauerstoff zugeführt wird, kann ebenfalls Kohlenstoffmonoxid entstehen.

Um eine Vergiftung mit dem gefährlichen Kohlenmonoxid zu verhindern, gibt es spezielle Kohlenmonoxidmelder, die vor einer hohen Konzentration warnen.

CO-Melder und ihre Funktion

Ein CO-Melder misst den Gehalt der Umgebungsluft. Spezielle sehr sensible elektrochemische Sensoren ermöglichen dabei eine sehr genaue Messung. Wenn der Gehalt einen bestimmten Wert übersteigt, löst das Gerät einen Alarm aus.

Gesetzliche Normen

Dieser Schwellenwert wird durch die europäische Norm EN 50291 festgelegt. Diese besagt, ab welchem Wert wie schnell ein Alarm ausgelöst wird. In der folgenden Tabelle sehen Sie anschaulich, ab welchem Schwellenwert ein Alarm ausgelöst wird. Der Wert wird durch ppm (parts per million) aufgezeigt.

CO-Konzentration Zeit bis Alarm

  • 50 ppm innerhalb von 60-90 Minuten
  • 100 ppm innerhalb von 10-40 Minuten
  • 300 ppm innerhalb von 3 Minuten

Die Norm legt zudem allgemeine Anforderungen an die Bauweise, die Prüfverfahren und das Betriebsverhalten der Geräte fest. In Deutschland ist die Installation eines Kohlenmonoxidmelders keine Pflicht. Der Verband der deutschen Feuerwehren rät jedoch dazu, ein solches Gerät in der Wohnung zu installieren.

Kaufkriterien für CO-Melder

Nach den folgenden Kriterien können Sie CO-Melder unterscheiden.

  • Die Funktionen: Es gibt unterschiedliche Funktionen über die verschiedene Kohlenmonoxidmelder verfügen können. Bei jedem Melder sind aber die folgenden wichtig und sollten erfüllt werden:
  • Der Voralarm: Selbst bei einer geringen Konzentration reagiert der Voralarm und warnt so frühzeitig vor.
  • Das Display: Verfügt ihr Gerät über ein Display, können Sie die Kohlenstoffmonoxidwerte selbst überprüfen und schnell erkennen. Durch ein selbstbeleuchtetes Display kann der Wert selbst aus weiter Entfernung abgelesen werden.
  • Die Selbsttest-Funktion: Verfügt ihr Gerät über diese Funktion, testet es sich in gewissen Abständen selbst, sodass Sie sicher sein können, dass der Melder auch dann noch funktioniert, wenn über längere Zeit kein Alarm ausgelöst wurde.
  • Lebensdauer des Sensors: Achten Sie auf eine besonders lange Lebensdauer des Sensors. Sonst kann es sein, dass Sie den CO-Melder laut testerfahrungen.com bereits nach kurzer Zeit wieder austauschen müssen. Auch auf die Batterie sollten Sie achten. Wählen Sie hochwertige Modelle, die sie nicht allzu oft austauschen müssen.
  • Die Montage: Die Montage mit magnetischen Bauteilen lässt sich besonders leicht gestalten. Lästiges Schrauben unter der Decke zum Batteriaustauschen bleibt Ihnen so erspart. Sollte im Vorfeld eine Lithium-Batterie eingebaut sein, können Sie diese nicht austauschen, das Gerät hat aber eine sehr lange Lebensdauer.

Die Benutzung eines Kohlenmonoxidmelders

Die Montage

Am besten bringen Sie einen CO-Melder an der Decke an. Gewöhnlich steigt das Kohlenstoffmonoxid zur Decke, daher lässt es sich dort am besten messen. An einer seitlichen Wand gehen sie allerdings noch einmal auf Nummer sicher.

Was tun, wenn der Alarm los geht?

Geht der Alarm los, sollten Sie schnellstmöglich alle Mitglieder ihres Haushaltes außer Haus bringen. Gegebenenfalls sollten Sie auch die Feuerwehr rufen. Um eine ausreichende Sauerstoffzufuhr zu garantieren, sollten Sie selbst alle Fenster öffnen und dann das Haus verlassen, sollte Ihnen dazu noch genug Zeit bleiben.

Vor- und Nachteile

Zum Abschluss des Kohlenmonoxidmelders Tests, geben wir Ihnen noch einmal einen groben Überblick über die Vor- und Nachteile des Warnsystems.

Vorteile:

  • Sicherheit im eigenen Haus
  • durch Frühwarnsystem können Sie im Notfall noch die Wohnung verlassen

Nachteile:

  • Montage teilweise schwierig
  • Fehlalarme bei billigen Produkten

Gehen Sie auf Nummer sicher und legen Sie sich einen hochwertigen CO-Melder zu, der Ihnen und Ihrer Familie im Falle einer zu hohen Konzentration das Leben retten kann. Mehr zum Thema finden Sie auf testerfahrungen.com.