Gründe für Rauchwarnmelder und Gaswarnmelder

Warum sollten ein oder mehrere Rauchwarnmelder und Gaswarnmelder sowohl im Privathaushalt wie auch in Firmen angeschafft werden? Diese Frage lässt sich ganz einfach beantworten: Damit wir mehr Sicherheit in unserem Betrieb und in unseren Häusern und Wohnungen haben.

Schlusslicht: Deutschland

In den USA verfügen derzeit 93% der Haushalte über Rauchwarn- und Gaswarnmelder. Selbst Großbritannien kann mit seinen 85% stolz auf sich sein. In Deutschland sieht es dagegen noch sehr bescheiden aus. Vor gut zehn Jahren konnten noch nicht einmal 10% der Häuser und Wohnungen einen Rauch- und Gasmelder vorweisen. Inzwischen hat sich einiges getan. Nach aktuellen Erkenntnissen sind nun 30% der Haushalte mit den kleinen lebensrettenden Geräten ausgestattet. Das ist zwar weit mehr als vor zehn Jahren, aber noch lange kein Grund zur Freude. Nach wie vor sterben in Deutschland jährlich 500 Menschen an den Folgen von Hausbränden. Die größte Gefahr stellt dabei nicht das Feuer, sondern der Rauch bzw. die Gase dar. Vor allem wenn sie uns im Schlaf überraschen, können sie schnell zum Erstickungstod führen.

Das gefährliche Rauchgas

Wie bereits oben erwähnt, ist die häufigste Todesursache bei Opfern von Gebäudebränden nicht die direkte Flammeneinwirkung, sondern die Gase, die bei einem Brand entstehen können. So verhindert beispielsweise das Kohlenstoffdioxid die ausreichende Aufnahme von Sauerstoff. Das Opfer verliert das Bewusstsein und stirbt schließlich an den Folgen des Sauerstoffmangels. Kohlenstoffmonoxid, das ebenfalls bei einem Feuer entstehen kann, verhindert die Sauerstoffbindung. Genauso wie beim Kohlenstoffdioxid kommt der Tod schleichend.

Vor allem bei älteren Menschen und Kindern sind die Überlebenschancen im Falle einer Kohlenmonoxid-Vergiftung extrem gering. Diejenigen, die es dennoch überleben, haben oft mit Spätfolgen zu kämpfen. Nicht selten bleiben sie für den Rest ihres Lebens ein Pflegefall. Eventuell können bei einem Brand zusätzlich Reizgase wie Chlorwasserstoff auftreten. Diese sind aufgrund ihrer ätzenden Wirkung besonders für Schleimhäute, Augen und Atemwege fatal. Auch hier sind Spätfolgen zu erwarten, sollte das Opfer einer gewissen Menge dieser Reizgase ausgesetzt sein.

Rauch- und Gasmelder sorgen für mehr Sicherheit

Sowohl die Feuerwehr als auch Versicherungen setzen sich seit Jahren dafür ein, dass die Installation von Rauch- und Gasmeldern in Häusern und Wohnungen zur Pflicht wird. Es wird davon ausgegangen, dass auf diese Weise die Zahl der Brandopfer sich auf bis zu 40 Prozent reduziere. Betriebe, ob groß oder klein, haben schon lange den Nutzen dieser Geräte erkannt und scheren keine Mühen und Kosten, sich mit dem Besten der Besten auszustatten. Der Grund dafür liegt nicht nur darin, ihre Angestellte zu schützen, sondern auch im Falle eines Brandes ihre Produktionsstätte vor großen Beschädigungen zu bewahren.

Je schneller die Feuerbekämpfungseinheit zur Stelle ist, desto geringer können die monetären Konsequenzen für die Betroffenen ausfallen. Auch für Privatpersonen ist die Anschaffung von Rauch- und Gasmeldern für das eigene Heim durchaus eine Überlegung wert. Schließlich können wir uns nachts nie sicher sein. Haben wir wirklich den Herd ausgestellt? Hat der Nachbar, der eine Etage unter uns wohnt, seine Zigarette ausgedrückt, bevor er vor dem Rechner eingenickt ist? Schließlich wollen wir weder unser eigenes Leben noch das unserer Liebsten einer Gefahr aussetzen, die wir durch den Kauf und die Installation von Rauch- und Gasmeldern abwenden können.

Positionierung von Rauch- und Gasmeldern

Nebst der Anschaffung von guten Rauch- wie auch Gasmeldern, ist die Positionierung in Abhängigkeit der Größe wie auch Nutzung von Räumlichkeiten hochgradig wichtig, wenn das Sicherheitskonzept optimal greifen soll. Auf www.rauchmelder-test.eu, findet sich eine gute Übersicht wie auch notwendige Tipps zur richtigen Positionierung von Rauchmeldern.