Arten von Rauch- und Gasmelder

Auf dem ersten Blick gleichen sich die Rauch- und Gasmelder wie ein Ei dem anderen. Dennoch gibt es hier und da einige wesentliche Unterschiede. So haben wir es in den folgenden Zeilen mit Geräten zu tun, die entweder mit Alkalinen oder Lithiumbatterien betrieben werden, und dann noch solche, die auf dem Markt als funkvernetzbare Rauchmelder bekannt sind. Wir nehmen alle drei unter die Lupe und verraten ihre jeweiligen Vorteile.

Rauchmelder mit Alkalinen

Auf dem Markt sind am häufigsten Rauch- und Gasmelder mit Alkalinen vertreten. Bei Alkalinen handelt es sich um nicht anderes als Brandmelder die herkömmliche Batterie, die wir in jedem Supermarkt kaufen können, betrieben werden. Es gibt sie in allen möglichen Größen und Formen.

Für die Rauch- und Gasmelder werden meistens 9V-Alkaline verwendet. Diese halten im Durchschnitt drei Jahre. Danach sind sie reif für die Entsorgung, die wir der Umwelt zuliebe ordnungsgemäß durchführen. Mit anderen Worten: Weder in der Biotonne noch im Normalmüll haben sie nichts zu suchen. Selbstverständlich können wir auch auf wiederaufladbare Alkaline zurückgreifen. Diese sind zwar etwas teurer als die normalen, doch wer nicht ständig zum Supermarkt rennen will, dem sind sie allemal zu empfehlen.

Wenn die Batterien im Feuermelder fast entleert sind, sollte sich ein Warnsignal, in der Regel 30 Tage vorher, an dem Rauch- und Gasmelder einschalten. Ist das nicht der Fall, ist das Gerät entweder beschädigt oder Sie haben ein minderwertiges Produkt erworben.

Achtung! Stiftung Warentest rät, ausschließlich hochwertige Batterien zu nutzen. Lassen Sie die Finger von No-Name-Alkalinen, wie zum Beispiel vom Trödelmarkt – entscheiden Sie sich für Markenprodukte. Auch die von den großen Discountern gelten laut Stiftung Warentest als unbedenklich.

Rauchmelder mit Lithium-Langzeitbatterie

Lithiumbatterien unterscheiden sich von den Alkalinen in erster Linie dadurch, dass in der negativen Elektrode Lithium als aktives Material verwendet wird. Sie haben den Vorteil, dass sie viel länger als Alkaline halten. Etwa 10 Jahre kann eine Lithium-Batterie einen Rauch- und Gasmelder mit Strom versorgen, bevor auch ihnen der Saft ausgeht. Die lange Lebensdauer geht unter anderem aus der hohen Energiedichte und die geringe Selbstentladung zurück.

Auch bei Lithium-Batterien gilt: Machen Sie einen weiten Bogen von No-Name-Produkten. Verwenden Sie ausschließlich solche, die von bekannten Herstellern wie zum Beispiel Varta angeboten werden.

Funkvernetzbare Rauchmelder

Funkvernetzbare Rauchmelder funktionieren wie die herkömmlichen Rauch- und Gasmelder. Mit einem elektrochemischen Sensor messen sie die Luft und schlagen bei Rauchentwicklung umgehend Alarm. Ist die Gefahr gebannt, sollten der Alarm-Ton sowie das Warnlichtsignal sich normalerweise ausschalten.

Der Clou bei funkvernetzbaren Rauchmeldern liegt darin, dass sämtliche Rauchmelder mit einem Funknetz verbunden sind. Misst ein solcher Funkrauchmelder beispielsweise eine gefährliche Kohlenmonoxid-Konzentration in der Luft, löst dieser einen Alarm aus und gibt die Information gleichzeitig an alle anderen Geräte in dem Funknetz weiter, die dann ebenfalls die Bewohner vor der Gefahr warnen.

Zur Vernetzung wird in der Regel eine Zentrale benötigt, der das Alarmsignal empfängt und dieses weiterleitet. Es gibt aber auch funkvernetzbare Rauchmelder, die ohne eine Zentrale auskommen. In dem Fall ist der Sender und Empfänger bereits in dem Gerät eingebaut.

Gute funkvernetzbare Rauchmelder gibt es bereits ab 55 Euro das Stück zu kaufen. Zu den europäischen Spitzenreitern gehören die Produkte der Firma EI-Electronics.